Mi 31.10.2007 15:36 Uhr | | Findelkind IGEL
Der Igel ist ein streng geschütztes Wildtier. Er ist weder ein Spielzeug noch ein Streicheltier. Die Haltung in Gefangen- schaft ist daher nur in absoluten Ausnahme- fällen gestattet.
Igel ziehen sich im Spätherbst (ab Ende Oktober) zum Winter- schlaf zurück. Vor diesem Zeitraum gesichtete Igel sollten in ihrem Lebens- raum belassen werden. Im eigenen Garten kann man die Tiere bei der Vorbereitung auf den Winter helfen, indem man ihnen Möglichkeiten eines Unterschlupfes sowie regelmäßig Futter anbietet, damit sie das Überwinterungsgewicht/Winterschlafgewicht von mindestens ca. 500 g erreichen.
Das Mitnehmen eines Igels in häusliche Pflege ist nur in Ausnahme- fällen zulässig. Grundsätzlich sollten Laien die Tiere in einer Igelstation oder einem Tierheim mit Igel- Auffangstation abgeben, denn die Pflege erfordert sehr viel Zeit und Sachverstand!
Ausgenommen von dieser Grundregel sind:
kranke oder verletzte Tiere
zu schwache Jungtiere bzw. mutterlose Säuglinge zu Winterbeginn
Igelmutter mit Jungen
herumirrende Igel (unabhängig vom Gewicht) bei Schneelage und Frost
Ausführliche Informationen sowie Tipps, was bei der Pflege eines Igels zu beachten ist, finden Sie im VIER PFOTEN Igel-Ratgeber. (PDF, 130 KB) |
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Mi 31.10.2007 15:33 Uhr | | Gestopfte Gans ? NEIN DANKE !!!
Zur Weihnachtszeit füllen sie wieder die Kühltruhen der Supermärkte - Gänse und Enten.
Was der Verbraucher nicht weiß: Ein großer Teil stammt aus der Stopfleberproduktion.
Das Stopfen von Gänsen und Enten ist eine der grausam- sten Methoden, um eine scheinbare Delikatesse – Foie Gras (französisch für "fette Leber" - herzustellen. Den Tieren wird täglich zwei bis drei Mal ein 50 cm langes Rohr durch den Schlund direkt in den Magen eingeführt. Zwangsfütterung, bewusst herbeigeführte Erkrankung der inneren Organe und Käfighaltung stellen den Alltag von Stopfenten und Stopfgänsen dar. Am Ende der Mastzeit ist ihre Leber so groß, dass sie kaum atmen oder sich bewegen können.
VIER PFOTEN kämpft seit Jahren gegen diese Tierquälerei. In vielen Ländern, auch in Deutschland, ist die Stopfmast verboten. Das Geschäft blüht dennoch - über den Handel, vor allem mit Ungarn, das nach Frankreich auch zweitgrößter Produzent von Stopfleber ist.
Verbrauchertäuschung auf Kosten der Tiere
Neben der Fettleber ist das Fleisch der gequälten Tiere ein wichtiges Standbein der gesamten Stopfleberindustrie. Das minderwertige, verfettete Fleisch von rund sieben Millionen Enten und Gänsen wird an Supermärkte, Restaurants und Wochen- märkte in Deutschland geliefert. Der Kunde hat dabei keine Möglichkeit festzu- stellen, ob das Tier aus der grausamen Zwangsmast stammt. VIER PFOTEN will diesen Tierschutz- und Verbraucherschutzskandal beenden.
Fleisch aus der Stopfleber- produktion wird in deutschen Supermärkten verkauft. VIER PFOTEN verhandelt mit den Lebensmittelketten - mit ersten Erfolgen: REWE, Kaufland, Tengelmann, Famila und Coop haben bereits zugesichert, kein Stopfleberfleisch zu verkaufen. EDEKA und real hingegen führen Produkte aus der Zwangsmast.
Was man tun kann :
Kaufen Sie kein Enten- oder Gänsefleisch (Keulen, Brust, Flügel) aus Frankreich, Ungarn oder Belgien.
Hände weg von Enten oder Gänsen ohne Innereien! Wo die Leber fehlt wurde das Tier höchst wahrscheinlich gestopft.
Beachten Sie die EWG Nummer auf dem Produkt. Anhand der Nummer können Sie mit unserer Schwarzen Liste prüfen, ob das Fleisch aus einem Land mit Zwangsernährung kommt.
Um diese Firmen sollten Sie besser einen Bogen machen.
http://www.vier-pfoten.de/website/output.php?idfile=3546
Hände weg von allen Gänseleberpasteten, Terrinen und ähnlichen Produkten aus Entenleber. Selbst Produkte mit Herkunftsland Deutschland oder Österreich können Stopfleber oder Stopfleberfleisch enthalten.
Vorsicht am Bauernmarkt! Wer denkt, hier kommen die Enten und Gänse nur aus Deutschland, irrt sich gewaltig. Auch hier wird unverpacktes, frisches Geflügel aus Zwangsernährung verkauft. Genau nach der Herkunft fragen und im Zweifelsfall nicht kaufen.
Denken Sie daran, dass auch die konventionelle Enten- und Gänsemast unter tierschutzwidrigen Bedingungen stattfindet. Wie wäre es dieses Weihnachten mit vegetarischen Alternativen oder zumindest Bio-Fleisch?
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Mi 31.10.2007 10:40 Uhr | | Der Tod einer Unschuldingen lesen uns selber einen Blog daraus machen
Ich ging zu einer Party, Mami, und dachte an
Deine Worte.
Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken, und
so trank ich keinen Alkohol.
Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso, wie
Du es vorhergesagt hattest.
Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, Mami,
auch wenn die anderen sich mokierten.
Ich weiss, dass es richtig war, Mami, und dass
Du immer recht hast.
Die Party geht langsam zu Ende, Mami, und alle
fahren weg.
Als ich in mein Auto stieg, Mami, wusste ich,
dass ich heil nach Hause kommen würde: aufgrund
Deiner Erziehung - so verantwortungsvoll und
fein.
Ich fuhr langsam an, Mami, und bog in die
Strasse ein.
Aber der andere Fahrer sah mich nicht, und sein
Wagen traf mich mit voller Wucht.
Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami, hörte ich
den Polizisten sagen, der andere sei betrunken.
Und nun bin ich diejenige, die dafür büssen muss.
Ich liege hier im Sterben, Mami, ach bitte,
komm' doch schnell.
Wie konnte mir das passieren? Mein Leben
zerplatzt wie ein Luftballon.
Ringsherum ist alles voll Blut, Mami, das meiste
ist von mir.
Ich höre den Arzt sagen, Mami, dass es keine
Hilfe mehr für mich gibt.
Ich wollte Dir nur sagen, Mami, ich schwöre es,
ich habe wirklich nichts getrunken. Es waren die
anderen, Mami, die haben einfach nicht
nachgedacht.
Er war wahrscheinlich auf der gleichen Party wie
ich, Mami.
Der einzige Unterschied ist nur: Er hat
getrunken, und ich werde sterben.
Warum trinken die Menschen, Mami? Es kann das
ganze Leben ruinieren.
Ich habe jetzt starke Schmerzen, wie
Messerstiche so scharf.
Der Mann, der mich angefahren hat, Mami, läuft
herum, und ich liege hier im Sterben. Er guckt
nur dumm.
Sag' meinem Bruder, dass er nicht weinen soll,
Mami. Und Papi soll tapfer sein. Und wenn ich
dann im Himmel bin, Mami, schreibt "Papis
Mädchen" auf meinen Grabstein.
Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami, nicht
trinken und dann fahren.
Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami, würde ich
noch leben.
Mein Atem wird kürzer, Mami, ich habe grosse
Angst. Bitte, weine nicht um mich, Mami. Du
warst immer da, wenn ich Dich brauchte.
Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami, bevor
ich von hier fortgehe: Ich habe nicht vor dem
Fahren getrunken, warum bin ich diejenige, die
sterben muss?
Unter dem Text stand folgende Bitte:
Jemand hat sich die Mühe gemacht, dieses Gedicht
zu schreiben. Gib es bitte an so viele Menschen
wie möglich weiter. Wir wollen versuchen, es in
der ganzen Welt zu verbreiten.Damit die Leute
endlich begreifen, worum es geht!
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Di 30.10.2007 10:47 Uhr | | Wenn Sie Zeuge von Grausamkeiten werden Peta
Wenn Sie der Ansicht sind, dass ein Tier missbraucht oder vernachlässigt wird, müssen Sie unbedingt etwas dagegen unternehmen. Hier ein paar Tipps, wie Sie in Sachen Tierquälerei vorgehen können.
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Wo Sie anfangen können
Finden Sie als erstes die Adressen und Telefonnummern der in ihrer Stadt (Landkreis) für Tierschutz zuständigen Vereine und Behörden heraus (lokale Tierschutzorganisationen, Tierheime, Veterinärbehörde oder die örtliche Polizei) und bitten Sie diese um Mithilfe. Informieren Sie sich auch über das Tierschutzgesetz, zum Beispiel im Internet oder in einer Bücherei. Das Tierschutzgesetz oder die dort genannten Gutachten sagen Ihnen genau, was man mit Tieren tun darf und was nicht. Sie können die Gesetze einfach nachschlagen mittels des Inhaltsverzeichnisses und sollten sich eine Kopie von relevanten Texten ziehen, die Sie dann mitnehmen können. Befindet sich das Tier allerdings in einer lebensbedrohlichen Situation, wenden Sie sich sofort an die Behörden (nächstgelegene Polizeistation, Veterinäramt) oder den nächsten Tierarzt. Bleiben Sie unbedingt „am Ball“. Sollte die Behörde nicht sofort reagieren, können sie sich auch an PETA wenden.
Sammeln Sie Beweise
Legen Sie den Zuständigen eine präzise, sachliche, schriftliche Aussage darüber vor, was Sie gesehen haben, einschließlich Daten und ungefähre Uhrzeit. Falls möglich, machen Sie auch Fotos, die Sie datieren. Sie sollten auch versuchen, kurze, sachliche schriftliche Aussagen von anderen Zeugen einzuholen.
Machen Sie sich immer genaue Notizen, mit wem Sie Kontakt aufnehmen, mit Datum der Kontaktaufnahme sowie Inhalt und Ergebnissen der Gespräche mit den entsprechenden Personen. Geben Sie niemals ein Schreiben oder Dokument weiter, ohne sich eine Kopie für die eigenen Akten zu ziehen. Machen Sie immer eindeutig klar, dass Sie darauf drängen, dass dem Fall nachgegangen wird und dass Sie bereit sind, Hilfe zu leisten, falls erforderlich.
Verfolgen Ihres Falles
Bleiben alle eventuellen Bemühungen der Zuständigen ohne zufriedenstellendes Ergebnis, wenden Sie sich mit Ihrem Fall und den Beweisen hierzu an deren Vorgesetzte, und, falls erforderlich, an die örtlichen Regierungsbeamten, mit der Aufforderung, Maßnahmen zu ergreifen. Falls Sie persönlich Zeuge eines Aktes von Grausamkeit waren, können Sie sich auch an Ihre örtliche Polizeistation wenden und direkt Anzeige gegen die betreffende Person erstatten. Manchmal sind Experten für den Fall erforderlich. Ein Tierarzt beispielsweise kann einen Bericht schreiben, dass er der Ansicht ist, ein Hunde leide an der Kette oder unter Futterentzug etc.. Solche Expertenmeinungen bringen häufig die Sache richtig ins Rollen, falls Sie also einen sympathischen Tierarzt kennen, suchen Sie ggf. seine Hilfe und lassen Sie die Behörden wissen, dass Sie Fachunterstützung haben.
Indem Sie sachliche, gut dokumentierte Unterlagen des Falles führen, können Sie sich, falls alle Stricke reißen, immer noch an Ihre lokale Zeitung oder Ihren örtlichen Fernsehsender wenden und versuchen, das Interesse der Reporter für die Story zu gewinnen. Eine Berichterstattung in den Medien könnte zuständige Verantwortliche dazu bewegen, Maßnahmen zu ergreifen, oder die Missbrauch treibende Person einschüchtern, so dass sie mit dem Missbrauch aufhört. Außerdem könnten sich andere Leute, die ähnliche Handlungen gesehen haben, ermutigt fühlen, sich zu melden.
Fordern Sie unsere Unterstützung an
Sie können sich auch gerne an PETA wenden, wenn Sie nicht weiterkommen und Hilfe benötigen. Wir wissen, dass Ermittlungen manchmal zäh und entmutigend sein können. Aber die Tiere zählen auf Sie, dass Sie nicht so schnell die Flinte ins Korn werfen. Sie können für diese Tiere eine Menge erreichen. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Bemühungen
Besondere Arten von Einrichtungen
Hier einige Hinweise, auf was man bei den diversen Einrichtungen speziell achten sollte, welche Gesetze gelten und wer für die Inspektion dieser Art von Einrichtung jeweils zuständig ist.
Zoos
Worauf man achten sollte: Sind die Tiere in einem guten gesundheitlichen Zustand? Können Menschen zu nah an die Tiere heran? Welche Art der Populationskontrolle wird praktiziert? Was geschieht mit überzähligen Tieren?
Welche Gesetze gelten: Tierschutzgesetz, Säugetiergutachten
Wer prüft: Veterinäramt, örtliche Polizei
Zirkus und Tiershows
Worauf man achten sollte: Physischer Zustand; abnormes stereotypisches Verhalten; unnötiges Leiden; Unterbringung während des Reisens.
Welche Gesetze gelten: Tierschutzgesetz, Zirkusleitlinien, Gewerbegesetze, Bauvorschriften
Wer prüft: Veterinäramt, örtliche Polizei
Hundehändler, Wildtierhändler und -auktionen
Worauf man achten sollte: Physischer Zustand; Beengtheit (zuviele Tiere auf zu wenig Raum); Verkauf gefährdeter Arten ohne die erforderlichen Genehmigungen.
Welche Gesetze gelten: Tierschutzgesetz, Artenschutzgesetz
Wer prüft: Veterinäramt, örtliche Polizei
Tierheime
Worauf man achten sollte: Zustände im Tierheim; Art der Euthanasie; angemessene tierärztliche Versorgung; Zuverlässigkeit und Haltung der Mitarbeiter, Unterbringung der Tiere.
Welche Gesetze gelten: Tierschutzgesetz
Wer prüft: Veterinäramt, örtliche Polizei.
Zoohandlungen
Worauf man achten sollte: hygienische Zustände; physischer Gesundheitszustand; Beengtheit; Verkauf gefährdeter Arten.
Welche Gesetze gelten: Tierschutzgesetz, Artenschutzgesetz, Diverse Gutachten, Gesundheitsvorschriften
Wer prüft: Veterinäramt, örtliche Polizei, Arten- bzw.Umweltschutzbehörde, Gesundheitsamt.
Sie können das Leben von Tieren, die unter Tierquälerei und Vernachlässigung leiden, erheblich verbessern! |
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Di 30.10.2007 10:38 Uhr | | Die Situation für heimatlose Hunde und Katzen in der Türkei wird immer bedrohlicher.

Die Situation für heimatlose Hunde und Katzen in der Türkei
wird immer bedrohlicher.
Gemeinden und Städte führen groß angelegte Tötungsaktionen durch
Viele Tierheime sind nichts anderes als grausame Massenlager.Nicht selten werden Hunderte bis Tausende Hunde (ob groß, klein, jung, alt, schwanger oder säugend) auf engstem Raum zusammengepfercht und nicht oder nur unzureichend versorgt. Sie sind jeder Art von Seuchen und Parasiten ausgeliefert, neigen unter dem Stress zu schweren Aggressionen gegen Leidensgenossen und sterben einen grausamen Hungertod.
Wieder andere bindet man an kurzen Ketten an und überlässt sie, schutzlos praller Sonneneinstrahlung ausgesetzt, einfach ihrem Schicksal.
Behörden lassen die Tiere einfangen, auf LKWs verfrachten und in völlig ungeeigneten Gegenden (Müllhalden, Wäldern, in den Bergen), wo sie praktisch keinerlei Überlebenschance haben, aussetzen.
Gemeinden setzen sogar Kopfgeld auf Hunde aus, was Horden von Jugendlichen veranlasst, loszuziehen und Hunde durch die Gassen zu jagen. Uns sind Fälle bekannt, wo man bereits Welpen kastriert oder Tiere nach der Operation ohne medizinische Nachbetreuung wieder ausgesetzt.

Auf einer Müllhalde bei Ankara (Mamak) wurden zahlreiche tote Hunde entdeckt. Einigen Tieren hatte man die Beine zusammengebunden, sie misshandelt oder vergewaltigt, bevor man sie, teils bei vollem Bewusstsein, in Gruben schmiss und sie zuschüttete. Welpen steckte man in Säcke, schoss wahllos darauf oder wartete, bis die Tiere in den Säcken erstickten. Nur wenige Tage nach diesem grausamen Fund entdeckten türkische Tierrechtler auf einer anderen Müllhalde (Kutlundügün) erneut zahlreiche Hunde, diesmal vorwiegend Hundemütter. Auch sie hatte man teils noch lebend begraben. 30 Welpen konnten gerettet werden. Man fand sie, verwaist auf den „Gräbern“ ihrer Mütter sitzen.
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