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wahre Worte
einfach zum Nachdenken
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Mi
14.09.2005
16:23 Uhr

Liebe...

...und sie erzählte mir von einem Jüngling der in einen Stern verliebt war. Am Meere stand er, streckte die Hände aus und betete den Stern an, er träumte von ihm und richtete seine Gedanken an ihn. Aber er wußte, oder meinte zu wissen, daß ein Stern nicht von einem Menschen umarmt werden könne.

Er hielt es für sein Schicksal, ohne Hoffnung auf Erfüllung ein Gestirn zu lieben, und er baute aus diesem Gedanken eine ganze Lebensdichtung von Verzicht und stummen, treuem Leiden, das in bessern und läutern solle. Seine Träume gingen aber alle auf den Stern.Einmal stand er wieder bei Nacht am Meere, auf der hohen Klippe, und blickte in den Stern und brannte vor Liebe zu ihm. Und in einem Augenblick größter Sehnsucht tat er den Sprung und stürzte sich ins Leere, dem Stern entgegen. Aber im Augenblich des Springens noch dachte er blitzschnell: es ist ja doch unmöglich! Da lag er unten am Strand und war zerschmettert. Er verstand nicht zu lieben. Hätte er im Augenblick, wo er sprang, die Seelenkraft gehabt, fest und sicher an die Erfüllung zu glauben, er wäre nach oben geflogen und mit dem Stern vereint worden.

Hermann Hesse


Mi
14.09.2005
14:38 Uhr

ein Lächeln...

Dieses Gedicht hat mir in dunklen Zeiten schon viele helle Gedanken geschenkt...

Ein Lächeln kostet nichts, aber es gibt viel.
Es macht den reich, der es bekommt, ohne den, der es gibt, ärmer zu machen.
Es dauert nur einen Augenblick, aber die Erinnerung bleibt - manchmal für immer.
Niemand ist so reich, dass er ohne es auskommen kann, und niemand ist so arm, dass er nicht durch ein Lächeln reicher gemacht werden könnte.

Ein Lachen bringt Glück ins Haus, fördert den guten Willen im Geschäft und ist das Zeichen für Freundschaft.
Es gibt den Erschöpften Ruhe, den Mutlosen Hoffnung, den Traurigen Sonnenschein und es ist der Natur bestes Mittel gegen Ärger.

Man kann es nicht kaufen, nicht erbetteln, leihen oder stehlen.
Denn es ist solange wertlos, bis es wirklich gegeben wird.

Manche Leute sind zu müde, dir ein Lächeln zu geben. Schenke ihnen deines, den niemand braucht ein Lächeln nötiger, als jener, der keines mehr zu geben hat.


Mi
14.09.2005
14:29 Uhr

eine treffende Definition...

Liebe, die;-: starkes [inniges] Gefühl der Zuneigung, des Hingezogenseins.
Zus.: Kläglicher Versuch, unbeschreibliche Gefühle mit einem Wort zu sagen.

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