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cannabis
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Sa
31.10.2009
20:22 Uhr

canna

Des soll nicht heißen das ich das rauche oder sonst was ich find die pflanze nur intressant......




Cannabis


Auf dieser seite findest du Informationen über die Geschichte, Anwendung, Wirkung, Risiken, Suchtgefahren und Gründe, weshalb man Cannabis legalieren sollte. Diese Texte sollen weder den Konsum verherrlichen noch zu sonstigen illegalen Handlungen anstiften.

Substanz/Geschichte

Die Pflanze Cannabis indica und Cannabis sativa wird seit mindestens 7000 v. Chr. Von Menschen benutzt bzw. gezüchtet. Es wird vermutet das sie aus Zentralasien stammt. Sie bildet in allen Teilen, außer Wurzeln und Samen, ein Harz, dessen chemische Zusammensetzung über 30 verschiedene Cannabinoide enthält. Die psychische Wirkung wird hauptsächlich von Tetrahydrocannabinol (THC) erzeugt.

Cannabis war jahrtausendlang als Heilpflanze geschätzt, erst um1850 wurden nähere Untersuchungen zu den Wirkstoffen der Pflanze gemacht.

Die weltweite Verbreitung der Pflanze basierte nicht auf der psychischen Wirkung, sondern der praktischen Nutzung der Hanffasern für Textilien und Schiffstampen. Beispielweise wurden 1762 amerikanische Bauern bestraft, wenn sie Cannabis nicht anbauten. Der Stoff der ersten Fahne der Vereinigten Staaten Amerikas was aus Hanf hergestellt.

Erst um 1910 bis 1930, breitete sich in Amerika das rauchen von Cannabis aus.

1997 wurde Cannabis in Amerika per Gesetz zum Narkotikum erklärt.

In Amerika und Europa wird ein orales synthetisches THC-Präperat zur Behandlung von Anorexie (Magersucht) und Emesis (Erbrechen) bei Krebskranken zugelassen.






Anwendungsweise

Cannabis wird fast ausschließlich geraucht und seltener als Gebäck gegessen. Im Handel werden das gepresste Harz (Haschisch), getrocknete Blüten (Marihuana) und vereinzelnd konzentriertes Cannabisöl verkauft. Hasch wird meist nach dem Herkunftsland bezeichnet (Schwarzer Afghane, Maroc Zero-Zero, Grüner Türke, Roter Libanese).

Marihuana von Großherstellern wird meist wie Tabak fermentiert und erhält so eine goldbraune Farbe und einen milderen Geschmack. Privat gezüchtetes Marihuana wird meist unfermentiert verkauft, bleibt also grün.

Geraucht wird Cannabis mit Tabak vermischt und entweder in einen „Joint“ (Marihuana-Zigarette, Ofen), in „Bongs“ oder Wasserpfeifen geraucht. Als fettlösliche Substanz kann Cannabis in Backfett zubereitet oral aufgenommen werden. Hierfür sind meist größere mengen benötigt, jedoch wird meist ein stärkeres und verzerrteres Rauscherlebnis erzeugt.





Wirkung

Die psychoaktiv wirksame THC-Dosis liegt bei 15-20 mg. Theoretisch liegt die tödliche orale Dosis 6000fach höher, es sind bisher jedoch keine eindeutigen Todesfälle bei Menschen durch Cannabis bekannt geworden. THC ist ein relativ mildes halluzinogen. Die Wirkung ist euphorische Stimmungsänderungen und leichte Wahrnehmungsveränderungen.

Am Anfang des Rauchens wird meist ein ausgeprägtes Wohlbefinden und körperliche Entspannung mit gesteigerter Sensualität empfunden. Gelegentlich wird ein starkes Glücksgefühl , seltener Verstimmtheit, wahrgenommen. Die bildliche Vorstellungskraft wird verstärkt, ebenfalls die räumliche Aufspaltung der Schallquellen. Viele berichten von einer besseren Einfühlsamkeit in Musik und Musiktexte, verbunden mit dem hören von subtileren Klangwechsel.

Das Zeiterleben wird verändert, wobei meist eine Zeitverlangsamung wahrgenommen wird. Insbesondere Sensualität, Geschmacksinn und Erotik sollen neue Qualitäten zeigen. Dabei ist das logische denken beeinträchtigt, sodass der Beginn einer Unterhaltung vergessen werden kann, auch fallen konzentriertes Lesen und Gesellschaftsspiele schwer.

Die verminterte Kontrollbedürftigkeit wird meist als angenehm und lustvoll empfunden, kann aber auch als beängstigend erlebt werden.

Der Cannabisrauschtritt fast sofort nach dem Rauchen von Marihuana oder Hasch ein, erreicht innerhalb einer halben Stunde den Höhepunkt und dauert ca. drei Stunden.

Wahnhafte Störungen sind selten, können aber in einigen Fällen einige Tage anhalten. Ob sich bei langjährigem gebrauch , insbesondere bei jungen Benutzern, ein „cannabisinduziertes Amotivations-Syndrom“ entwickeln kann, ist gegenwärtig noch fraglich und schwer belegbar. Es bedeutet dass der Benutzer in seiner Persöhnlichkeitsentfaltung behindert wird und sein Interesse an Hobbys, beruflichen Verpflichtungen und alltäglichen Aufgaben verliert. Der Antrieb etwas zu unternehmen, wird vermindert und die Fähigkeit, spontan und schnell Entscheidungen zu treffen, fällt schwer.

An körperlichen Wirkungen fällt insbesondere die augenrötung auf. Zudem können herzrasen, Mundtrockenheit, Übelkeit, Bewegungsunruhe und gesteigerte Hungergefühle auftreten. Meist erfolgt eine angenehme Müdigkeit mit schlafanstoßender Wirkung, manche werden jedoch eher unruhig und rastlos.




Langfristige Risiken

Erkrankung der Atemwege (Erhöhung des Lungenkrebsrisikos)

Einschränkung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit (Reaktions- und Konzentrationsfähigkeit, abstraktes Denken, Kurzzeitgedächtnis)

Bei vorhandener Disposition: Ausbruch von psychiatrisch behandlungsbedürftigen Erkrankungen.



Suchtgefahren

Bei Cannabis entwickelt sich keine körperliche Abhängigkeit.

Viel gravierender, da schwerer in den Griff zu bekommen, ist die psychische Abhängigkeit. Sie kann bei regelmäßigem Konsum von psychoaktiven Drogen entstehen, also auch bei Cannabis. Der Konsum von Cannabis kann zur Gewohnheit werden, weil die Wirkung als angenehm empfunden wird und viele es gut finden, gemeinsam mit anderen zu konsumieren. Irgendwann merken sie, dass sie mit dem Kiffen Stimmungen beeinflussen können, z.B. ein Gefühl von Entspannung und Abstand herstellen, wenn sie eigentlich ärgerlich oder frustriert sind. Kurzfristig fühlen sie dadurch die Spannung, den Ärger oder Frust zwar nicht mehr, langfristig wird die Grundstimmung durch regelmäßiges Kiffen jedoch schlechter, und es gibt immer mehr Anlässe zu kiffen. Wer dies häufiger macht, verlernt nach und nach, anders mit Gefühlen umzugehen. Cannabis ist zum ständigen Begleiter, zur Fluchtmöglichkeit, zum scheinbaren Problemlöser geworden, man kann gar nicht mehr ohne ...arbeiten, ...Konflikte austragen und aushalten, ...Spaß haben, ...Leute kennen lernen, ...befriedigende Sexualität erleben usw..

Ein höheres Risiko, abhängig zu werden, besteht auch für sehr junge Menschen, da die Gefahr besteht, dass sie andere Möglichkeiten von Spaß und Freizeitgestaltung gar nicht erst entdecken.

Typische Zeichen für eine psychische Abhängigkeit sind z.B.:

regelmäßiger und dauerhafter Konsum

sich nicht vorstellen zu können, den Alltag ohne Cannabis gut durchzustehen

innerlich unruhig zu werden, wenn nichts mehr zu rauchen da ist

nervös, gereizt und angespannt zu sein, vielleicht auch ängstlich und depressiv zu werden, wenn man mit dem Konsum von Cannabis aufhört

sich zwar vorzunehmen, nicht mehr zu kiffen bzw. die Menge drastisch zu reduzieren, es aber nicht zu schaffen.


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