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| 21.07.2010 20:11
zehrair(46)
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| Sers Leute!
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Duuuuuuuuuuuuust
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09.08.2010 15:26
zehrair(46)
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| Wir haben ein erstes Review für die Scheibe bekommen, zu lesen auf www.hellionrecords.de:
Süddeutscher Powermetal, deutlich vom Bands wie XENTRIX, METALLICA und TESTAMENT beeinflusst, also recht heavy und zum Thrashmetal neigend, aber niemals derbe. Die CD ist für eine Eigenveröffentlichung extrem gut produziert. Der Gruppe darf man in allen Bereichen Talent zuschreiben. Die Songs klingen trotz der offensichtlichen Vorbilder sehr charismatisch, ebenso der rohe Gesang in mittlere Höhen, dem von Chuck Billy (TESTAMENT) nicht unähnlich. Tolle Melodien schälen sich aus den wuchtigen Riffs und entfalten sich zu Ohrwürmern mit hohem Wiedererkennungswert. Die Burschen können extrem viel, lang lebe der deutsche Underground.
| | | 03.10.2010 12:59
zehrair(46)
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| Review bei Metal im Blut (www.metal-im-blut.de)
Old School Thrash Metal mit modernen Melodien zu verbinden ist eigentlich nicht schwer. Bei Einigen gelingt es, bei Anderen nicht so gut. Aber einige schaffen es dennoch diesen Spagat so gut hinzubekommen das es mir eine Freude ist deren Scheibe öfter zu hören. So auch bei Diabolos Dust‘s „Ruins Of Mankind“
Hier wird der CD-Player gerockt bis die Boxen auseinander fallen. Da greift eins ins andere. Nichts, außer das die Scheibe im Gesamten etwas zu leise abgemischt ist, manche Parts etwas zu hell sind, stört den Hörgenuss. Jeder Titel für sich eine Wuchtbrumme.
Der gesamte Komplex basiert auf 80er Thrash. So wie ihn schon Metallica zelebrierten. Hinzu kommt, dass die Mannen aus Landshut hervorragende Musiker sind und sich wirklich Gedanken gemacht haben wie man das Thema Old School Thrash aufwerten kann.
Einiges, nicht nur die Stimme, erinnert an Metallica. Sie sind ja nach eigenen Aussagen auch Vorbilder für ihre Musik. Aber ohne zu kopieren. Sie bringen hier eigene Ideen des Thrash ein.
Herausgekommen ist ein Werk mit 11 Titeln und 53min Spielzeit. Kurzweilig, interessant zu hören, und für die Fans dieser Stilrichtung ein Muss im CD-Regal.
8 von 10 Punkte
| | | 04.10.2010 16:27
zehrair(46)
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| Und noch eins: Metal Inside
Schwere, dreckige Gitarrenriffs leiten das Album "Ruins Of Mankind" der neu gegründeten deutschen Band DIABOLOS DUST ein. DIABOLOS DUST sind eine gelungene Verkörperung des Power Metals im Mid-Tempobereich und zwar durch und durch. Obwohl der Songaufbau auf "Ruins Ff Mankind" in der Regel komplex ist, laden fast alle der über vierminütigen Songs zum unbeschwerten Mitbangen ein. Hervorheben will ich beim Album die Gitarrenarbeit der Band: Obwohl man im Heavy Metal irgendwie schon alles einmal gehört hat, sind viele Gitarrenriffs originell und ein deutliches Markenzeichen der Musik von DIABOLOS DUST. Gerade Songs wie "The Mirror" und "Ruins Of Mankind" heben sich hier positiv von vielen Veröffentlichungen ab. Gesanglich bewegt man sich – wie im Powermetal üblich – im "verständlichen Bereich". Es wird eher selten gescreamt oder gegrowl", was sich aber in die Musik passend einfügt. Die Produktion ist druckvoll und insgesamt gelungen, wenn mir auch – wie so oft – ein minimal lauterer Gesang etwas besser gefallen hätte. Nachteilig will ich erwähnen, dass sich der Songstil oft ähnelt. "Slave" und "Out Of Time" sowie "Fading To Grey" sind typische Nummern für das Album, an denen man sich irgendwann satthören wird. Die Scheibe schließt mit "Never Surrender" einer sehr schönen Mitgröhl Hymne, die mich irgendwie an einen Piratensong erinnert. Zur CD gibt es ein Faltcover ohne Texte. Das Coverbild muss ich als misslungen und kitschig bezeichnen. Ein halbnacktes, tätowiertes Pärchen (er mit einer erhobenen Axt) stehen mit einer kleinen Blume vor dem Zaun eines Atomkraftwerks, wobei aus den Wolken eine Art wütende Satanfratze schaut. Sowas will man nicht an der Kasse zum Kauf vorlegen und schon gar nicht im CD-Schrank haben. Trotzdem ist "Ruins Of Mankind" eine erfrischende Scheibe, die leicht verdaulich ist. (wm)
| | | 07.10.2010 18:01
zehrair(46)
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| Arg lang aber nicht schlecht: Metal Underground Webzine
Endlich ist es soweit und in unserem Postkasten lag der der erste reguläre Silberling von Diabolos Dust. Die Ehre euch die Demo vorzustellen hatte ja meine Person betreffend schon, umso mehr war ich gespannt wie sich ein kompletter Rundling der bajuwarischen Formation anhören wollte. Toll aufgemacht hat man sich mit dem Outfit und der Produktion schon mal ein dickes Lob verdient. Jürgen Dachl (voc), Thoni Lini (guit), Stefan Fesser (drums) und Roland Zehrer (bass) bezeichnen ihre Stilrichtung selbst gerne als Heavy – Thrash Metal und das trifft es wer das Organ von Jürgen kennt genau wie die Faust aufs Auge. Für Power Freaks genau das Kraftfutter auf welches sie stehen, denn die 11 Songs kommen in einem wuchtigen, straighten Sound zum Abgehen daher und was will man da mehr. Richtig, gar nichts, einfach abhoten und die Musik in vollster Lautstärke genießen damit der HNO Arzt wieder einige Kunden mehr hat.
Richtig dreckig und rau startet man den Reigen mit „Ruins of Mankind“ einem sehr treibenden Power Bolzen. Knackiges Old School Riffing trifft auf herbe Thrash Einflüsse, welche immer wieder durch etwas dezentere Ausläufer abgerundet werden. Auch gesanglich zeigt Jürgen seine volle Breitseite. Einerseits brüllt er sich das innerste selbst raus und Sekunden später singt er wieder im amtlichen Power Milieu.
Etwas hymnischer wird der Folgetrack „Fading to grey“ angestimmt. Doch lange verbleibt man nicht in diesem Gewässer und bremst bzw. ganz stark um. Deutlich verspieltere Züge weißt man bei diesem Track auf. Auch hier gilt das Gebot auf und ab in bester Berg/Talfahrt Manier. Auch leichte melancholischere Züge wurden noch sachte darüber gelegt. Diesen gibt man aber kaum eine längere Chance sich zu entfalten und schon greift man wieder kräftiger, als auch bretternder in die Saiten. Gute Vermischung die sich im Gehörgang wie ein Virus festsetzt.
Mit einem sehr zähen, fast schon doomigen Riffing wird sogleich „About red sky“ gestartet. Diese Einleitung hält man etwas länger im Vordergrund, bevor man in eine kräftig – stampfende Richtung weiter wandert. Das Tempo wird von Sekunde zu Sekunde etwas gesteigert was wieder erneut einen Grund bietet seine Rübe durchzuschütteln, zwar durch die Bank etwas gemächlicher, aber dennoch stark genug um für Nackenschmerzen zu sorgen.
Sehr melodisch wird nun der Anfang von „Judgement Day“ abgehalten. Auch bei der Weiterführung greift man gerne auf diese Grundmelodie zurück. Dennoch entpuppt sich das Stück allesamt als rauer Bolzen, mit weichen Kanten. Wutentbrannt brüllt auch der Fronter ins Mikro, aber er lässt sich auch zu einigen besinnlicheren Gesängen der dunkel – melancholischen Art hinreißen.
Ein Bass Solo welches sich bis in die tiefste Magengrube vorarbeitet steht zu Beginn von „Creatures“ im Vordergrund. Das erinnert meine Person betreffend an alte Death Metal Haudegen aus den späten Achtzigern. Keine Angst so eine arge Korrektur wird nicht vollzogen, wohl aber verbleibt man rhythmisch in diesem Eck. Etwas leidender, als auch schwarz angehauchter kommt das Erscheinungsbild dadurch daher. Das Tempo behält man im flotteren Midtempo und rundet selbiges nur mit leicht – klaren Schliffen ab.
„Slaves“ wird nun wieder leicht melodischer und klarer begonnen. Was vorerst als Sachte Eröffnung daher kommt, wird sofort unter Feuer gelegt und von ab Zeitpunkt wird dahin gebrettert was das Zeug hergibt. Zwar gibt es oftmals kleinere Breaks, doch diese dienen nur dazu Reserven einzuholen um einen erneuten Rundumschlag vorzubereiten.
Sehr ruhig und mit leicht melancholischer Schlagseite segelt nun „Out of time“ daher. Eine sehr beeindruckende Kurskorrektur hat man hier für uns parat. Gothic trifft auf kernigen Power – Thrash und diese Kombination ist wirklich sehr gut, aber auch deutlich verspielter eingestanzt worden. In einer sehr guten graustufen Farbpalette wird uns der Song schmackhaft gemacht, wie ein herber Whiskey der nur so die Kehle runter brennt.
Mehr in Richtung Power Metal steuert man das Schiff nun mit „Defender“. Zahniger Power Metal mit rauem Beigeschmack hämmert man uns aufs Trommelfell. Vom Thrash verabschiedet man sich fast weites gehend, dafür fügt man etwas klarere Einflüsse ins Stück, welche man sehr ausgediegen, mit dunklen Soundzügen versetzt hat.
Rockig startet zwar im Anschluss „In vain“, welches sich wie eine Phasenweise Steigerung der Härte und des Tempos anhört. Kurz wird zwar immer wieder abgebremst, lediglich nur kurz und schon werden erneut die Pferde gesattelt und selbigen die Sporen gegeben. Guter Bangertrack der viel Spaß macht und all das beinhaltet was ein Power Metal Liebhaber braucht.
Sehr melodisch rattert nun „The mirror“ daher. Die Melodieeinleitung wird aber nur als Einstimmung verwendet und schon dreht man das Steuer wieder rum. Vorerst zwar im reinen Power Metal Genre, doch immer mehr fließt ein guter Haufen Thrash ins restliche Stück und somit bietet man auf ein neues was für die Nackenmuskulatur.
Hymnisch und mit viel Melodie wird der Start von „Never surrender“ vollzogen. Noch einmal holt man alle Reserven heraus um sie sogleich abzufeuern. Nach den doch eher rauen Vorgängern, ist dieser Song der wohl klarste Track auf diesem Album, auch die Melodie spielt bei diesem Stück eine wesentliche Nummer. Sehr shakig ist das Endprodukt dadurch ausgefallen und somit beendet man mit einem amtlichen Partykracher im fast schon 80er Reinheitsgebot das Album.
Fazit: Super Debüt das uns Diabolos Dust schmackhaft machen. Power – Thrash Fans sollten sich das Teil ohne zu überlegen zulegen. Vollbedienung nach allen Regeln der Kunst. Wer als Power Fan auch über den Tellerrand hinausblickt bekommt einige Ansätze die zu gefallen wissen.
| | | | 12.10.2010 16:29
zehrair(46)
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| Auch nicht schlecht: My Revelations
DIABOLOS DUST bewegen sich in der Schnittmenge von Power und Thrash Metal. Die Bayern legen mit "Ruins Of Mankind" ihr erstes Langwerk vor, nachdem bereits ein 3-Track-Demo das Licht der Welt erblickt hat. Soundtechnisch ist die Eigenproduktion in Ordnung, wobei mir aber teilweise doch etwas die durchschlagende Kraft fehlt, was bei dieser Art von Musik aber auch mal durchgeht, wenn wir uns an die ersten Produktionen von METALLICA oder MEGADETH erinnern. Ja erinnern tut mich beispielsweise der Song "The Mirror" an diese Zeit. Einfaches Riff, cooler Refrain und ein eingängiger Songaufbau. Dieses Strukturmerkmal haben DIABOLOS DUST bei einigen Songs gut umsetzen können. So zählen "Defender", der abwechslungsreiche Titeltrack und das abschließende "Never Surrender" zu den Pluspunkten des Albums. Da stimmt die Power und auch die Übergänge wirken passend und nicht deplatziert. Mit "Blood Red Sky" steht zudem noch ein kleiner Hit auf der Scheibe, der ich abschließend bescheinigen kann, dass sie für einen Erstling absolut gut gelungen ist und ich gespannt auf weitere Alben der Band bin.
| | | 16.10.2010 14:52
zehrair(46)
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| Heavy Hardes
Diabolos Dust sind schon geraume Zeit unterwegs, vor allem im Livesektor. Bislang hat man sein musikalisches Schaffen auf zwei Demos 2007 und 2008 veröffentlicht, nun war es an der Zeit, den ersten Longplayer hinterher zu schieben.
Auf Ruins Of Mankind präsentieren Diabolos Dust elf Thrash Metal-Songs, denen man die Livetauglichkeit sofort anmerkt. Da es sich auch nicht mehr um die Jüngsten handelt, ist eine ordentliche 80er-Jahre-Schlagseite nur zu verständlich. Jedoch wird hier nicht stumpf kopiert. Vielmehr haben sie das Feeling ins hier und jetzt transportiert. Treibendes Drumming, abwechslungsreiche Songs und teils mehrstimmige Refrains sind die Hauptbestandteile des Debutalbums.
Mit dem treibenden Opener und Titelsong gelingt ein guter Einstieg. Ein abwechslungsreicher Song mit einem ruhigen Mittelteil. "Fading To Grey" folgt etwas flotter, vor allem beim Refrain spielen Diabolos Dust den mehrstimmigen Refrain gekonnt aus. Die nächsten Songs sind wieder flotter gehalten, ehe "Creatures" die Bremse anzieht. Ein fieser tiefer Bass läutet den Song ein, der es dann doch bis ins Midtempo schafft. Das Riffing von "Slave" hat die Zeitreise aus den 80ern gut überstanden und macht "Slave" zu einem der schnelleren Songs. Doch die erste Überraschung kommt mit "Out Of Time", bei dem Diabolos Dust einen Ausflug ins dunklere Gefilde machen, zumindest anfänglich. Ordentlicher Goth Rock wird hier kurzzeitig geboten, ehe der Song wieder in thrashigere Gefilde zurück findet. "Defender" zählt für mich zu den schwächeren Songs, da bleibt irgendwie nix haften. "In Vain" trägt dagegen klare Metallica-Züge, wenn auch in abgewandelter Form. Der beste Song für mich steht hier am Ende des Silberlings, "Never Surrender" geht gut nach vorne los und ist auch der melodischste Songs des Albums. Hier wird auf Spielereien verzichtet, der Song geht einfach nur nach vorne los und animiert zum Bangen. Bitte mehr davon.
Einzig die Vocals muss ich etwas bemängeln. Auch wenn Sänger Jürgen Dachl um Abwechslung bemüht ist, so vermisse ich das Quäntchen Aggressivität, das Mitreißende. Mag sein, dass sich das live wieder ganz anders anhört, aber auf CD klingen ab und an die Vocals einfach zu gleichmäßig. Aber nichts desto trotz ein gutes Debutalbum. Zu beziehen ist das Scheibchen über die Bandhomepage oder bei den Gigs der Jungs.
| | | 19.10.2010 20:59
zehrair(46)
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| Musikreviews.de
DIABOLOS DUST aus Landshut in Bayern nennen ihren Stil Heavy Thrash Metal. Das ist soweit auch zutreffend, denn sie verknüpfen geschickt die Eigenheiten des Heavy Metal und des Thrash Metal miteinander. So enstehen Songs, die die Trademarks beider Stilarten beinhalten und gerade mit dieser Ballance aus wuchtiger Energie und geradliniger Eingängigkeit ihren Reiz beziehen. Davon kann ich mich aktuell auf dem Longplayer-Debut der Truppe, "Ruins Of Mankind", überzeugen.
Den Konstrukten liegen oft die Energie und Aggressivität des Thrash Metal zu Grunde. Vom Heavy Metal stammen zum Teil die Hauptmelodien und die in der Regel gut erarbeiteten Höhepunkte. Der Rhythmus ist kraftvoll und treibend, die Gitarrenarbeit vielseitig und die Vocals von Jürgen Dachl bringen viel Ausdruckskraft und die für die Spielart benötigte Rauheit mit sich. Einige Male blinzeln im Gesamtsound Anleihen bei Metallica durch, die aber nicht so prägnant sind, dass sie stören würden. DIABOLOS DUST agieren in erster Linie schon recht eigenständig.
Das Songwriting ist gut durchdacht und offenbart auf dem gesamten Album keinen wirklich schwachen Track. Es gibt zwar nicht ausnahmslos nur Hits, doch ein Großteil der Stücke kann sich gut in die Gehörgänge spielen und dort auch Eindrücke Hinterlassen. Dabei fällt mir auf, dass DIABOLOS DUST mit zunehmender Spieldauer immer besser werden. "Ruins Of Mankind", "Creatures", "Defender", "In Vain" und das abschließende "Never Surrender" sind meine Favoriten, wobei besonders die beiden Letztgenannten reichliches Ohrwurmpotential haben und noch lange nach Albumende im Kopf rumspuken.
FAZIT: DIABOLOS DUST ist eine Underground-Band mit enorm viel Potential. Ich kann Heavy- und Thrash-Fans nur raten, in Hörproben auf der Web- oder Myspace-Seite reinzulauschen. "Ruins Of Mankind" ist ein gelungenes Album, und die Labelsuche sollte für die bayrische Truppe angesichts der Klasse bald ein Ende finden.
| | | 23.10.2010 13:23
zehrair(46)
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| powermetal.de
Kraftvolles Debütalbum aus Bayern. Nett, aber auch mit kleinen Schwächen.
Seit drei Jahren existiert dieses Quartett aus Landshut bereits und serviert uns in diesem Sommer mit "Ruins Of Mankind" sein erstes Album. Die Grundzutaten der musikalischen Kost sind kräftiger Power Metal mit klassischen Metalroots und einer Prise Thrash Metal. DIABOLOS DUST klingen typisch teutonisch, erinnern in vielen Momenten an frühe RAGE oder auch PERZONAL WAR. Die Produktion ist recht ruppig und dadurch angenehm authentisch, für eine Eigenproduktion auf jeden Fall im grünen Bereich.
Die elf Songs des Debütalbums sind durchgehend kraftvoll, besitzen zu jeder Zeit ein hohes Energielevel und auch das Gaspedal wird angenehm oft durchgetreten. Dabei versucht man trotzdem, mit Half-Time-Refrains oder ruhigen Breaks für die notwendige Abwechslung zu sorgen. Das klappt meistens, stoppt jedoch in einigen Fällen auch gefährlich den Fluss des jeweiligen Stücks. Gitarrist Toni Lini überzeugt mit einigen klassischen Metal- und Thrashriffs, die nur in den Hochgeschwindigkeitsregionen manchmal etwas arg hektisch wirken. Ansonsten verzichten die Bayern überwiegend auf solistische Einlagen, an denen man, wenn sie denn mal kommen, noch ein bisschen arbeiten sollte. Schlagzeuger Stefan Fesser hat gehörig viel zu tun, ist dabei nicht immer auf dem Punkt, was alles etwas holprig wirken lässt (Out Of Time, Ruins Of Mankind). Gerade in diesem Bereich müssen DIABOLOS DUST beim nächsten Mal noch etwas mehr Zeit und Schweiß investieren. Insgesamt fließen kraftvolle Songs wie das Titelstück und 'Defender', oder die flotteren 'Blood Red Sky', 'Slave' und 'Never Surrender' recht ordentlich und hinterlassen durchaus einen positiven Eindruck, der zumindest Appetit auf den nächsten Gang macht.
Sänger Jürgen Dachl hat einen arg schwierigen Job. Sein schreiender Sprechgesang, die röchelnd thrashigen Brüllpassagen oder auch die wenigen gesungenen Parts können einfach in letzter Konsequenz nicht richtig überzeugen. Zwar sind die Versuche, Hooklines und markante Refrains zu erschaffen, definitiv nicht zu überhören (Defender, Judgement Day), doch über die volle Distanz wirkt alles irgendwie zu anstrengend. Dazu passt auch, dass die vielen Backingshouts, die zweiten Stimmen oder Chöre noch nicht richtig stimmig und oftmals kontraproduktiv sind. Da muss man mit mehr Sorgfalt herangehen.
Live dürfte die Musik von DIABLOS DUST wohl sehr gut funktionieren, auf Scheibe schleichen sich jedoch einige Längen und Unsauberkeiten ein, die "Ruins Of Mankind" leider einige Punkte kosten. Den Bayern ist trotzdem ein guter Einstieg gelungen, der sie vielleicht nicht direkt in den Metalolymp katapultieren wird, aber im Metalunderground bestimmt einiges an Anklang finden sollte. Bei Interesse an der Scheibe, kontaktiert die Band einfach direkt über deren Internetseite. Mahlzeit.
Anspieltipps: Blood Red Sky, Ruins Of Mankind, Defender
| | | 08.11.2010 10:37
zehrair(46)
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| Hoppala, dieses Mal in Englisch aber nicht schlecht, glaub´ ich:
Metal To Infinity
Diabolos Dust is a German band that represents their second album under the title “Ruins Of Mankind”. I must admit that the front cover is pretty eye catching, not in particular beautiful but at least remarkable. The concept is clear; this bands want to offer varied and melodic Thrash Metal in which the speed isn’t at all the main issue. Diabolos Dust contains a modern touch, except for the very last track which is a pure old school Heavy Metal song. Diabolos Dust weaves different rhythms into their music, in every single track. The riffs are constantly powerful and the band isn’t afraid to take the gear down or to offer multiple breaks into one and the same track.
Fans of bands like Annihilator, Megadeth, Pantera, Metallica, Nevermore but also for example Angel Dust or Brainstorm should try this band out. Diabolos Dust sounds mature and the entire album delivers for 100% pure Metal, without being overwhelming. Therefore the most songs aren’t ‘colored’ enough. Lini Toni seems to be a very good guitar player and I’ve heard more than one spectacular solo or guitar break. On some points Lini Toni sounds almost neo-classical and those parts are pretty impressive. In “Judgement Day” for example you can hear what I am talking about! It make me think to Vainglory and those who know their album “2050” know how fantastic mid tempo Power / Thrash with neo classical influences can sound! Overall the riffs are razor sharp and fantastic supported by great bass guitar lines and technical played drums.
Vocal wise Diabolos Dust is fronted by a man called Jürgen Dachl. This man contains a very powerful - yes even good sounding - throat but to me the lack of emotions in his voice is a weak point and stands as a dark cloud above this record. On the other hand I have to admit this music isn’t meant to sound emotional or even melancholic although I am convinced such kind of vocals could lift up the band to a higher level. Dachl varies his vocal lines all the way but aggression is too much the red line in what he’s doing. Between clean vocals and grunts, that is what you can expect. None of the songs were able to really struck me and the vocals has a lot to do with it although, I repeat, this band contains a gifted vocalist.
I have nothing to say about the strategy of this band and I can’t deny there is a lot of potential right here but I miss the dark atmosphere in this release which I was expecting when I saw the front cover for the first time! It’s a pity because this band is ambitious and competent and I am convinced they can do far better in song writing. They contain a great guitarist, a singer with possibilities and their musical ideas should be worked further out. Once more this seems to be a band that stands before a cross road of multiple musical directions and mostly this is the toughest part in the career of a group. This is a release fans of previous mentioned band surely should give a try. Http://www.myspace.com/diabolosdustmetal.
My Points: 82 / 100 (Review by Officer Nice)
| | | 18.12.2010 22:13
zehrair(46)
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| Metal Hammer (Ausgabe Januar 2011)
Gut drei Jahre nach ihrer Gründung legen die deutschen Thrash Metal-Newcomer Diabolos Dust ein erstes, hinreißend derbes Opus vor. Ihr Debüt RUINS OF MANKIND gläntzt mit erstaunlich reifen Kompositionen, hinzu kommen tadellose Fingerfertigkeiten aller Beteiligten und eine in jeder Hinsicht überzeugende Produktion, der man nur das Gütesiegel "professionell" verleihen kann. Glaubt man den glänzenden Beurteilungen ihrer Live-Shows, so scheinen die vier Bandmitglieder die Wucht ihres Materials auch adäquat auf die Bühne übertragen zu können. Also: CD reinwerfen und nachschauen, wo man diese famose Truppe live erleben kann.
| | | 25.12.2010 16:43
zehrair(46)
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| Ancient Spirit
Das Frontcover ist ja mal total daneben. Was soll das bitte darstellen, Adam und Eva aus der Sicht der Hölle? Doch der Inhalt der CD gibt dann zum Glück mehr her. Schon der erste Song „Ruins Of Mankind“ erinnert ziemlich an alte TESTAMENT und drückt gerade zum Schluss hin mächtig auf die Tube.
Generell riffen sich die Jungs echt die Hölle aus dem Allerwertesten und können damit auch größtenteils wirklich überzeugen. Und sie bemühen sich Abwechslung und erinnernswerte Melodien und Refrains zu gestalten. Dieses Unterfangen gelingt ihnen nicht immer, doch finden sich unter den elf Songs einige Stücke, die wirklich aufhorchen lassen. Dazu gehören definitiv das schon erwähnte „Ruins Of Mankind“, „Judgement Day“, das durch einen wirklich geilen Refrain und tolle Gitarrensolos gekrönte „Creatures“ und auch das supermelodische und trotzdem harte „Never Surrender“.
Aber auch die restlichen Stücke haben ihre Momente, auch wenn noch nicht alles Gold ist, was glänzt. Wer sich auch nur einigermaßen mit Gruppen wie eben TESTAMENT, HEATHEN, SILENT SCREAM (Deutschland), ANGEL DUST („To Dust You Will Decay“) und auch älteren RAGE anfreunden kann, sollte DIABOLOS DUST wirklich eine Chance geben. Live wird das Ganze hier sicher abgehen wie ein Zäpfchen, da bin ich mir ziemlich sicher. Und für ein Debüt haben die Jungs schon ordentlich was rausgeholt. Da wird in Zukunft noch einiges passieren.
| | | 08.01.2011 12:38
zehrair(46)
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| Noch eine geile Review: Metal 4 Bremen
Diabolos Dust zeigen, was sie drauf haben! Sie sind nicht eindeutig einem Genre zuzuordnen, denn einerseits bringen sie Heavy und Thrash Metal à la The Great Four, andererseits mischen sie das Ganze mit einer nicht geringen Portion schmutzigem Power Metal. Das ist aber kein Problem, denn die Lieder dieser CD überzeugen auf ganzer Länge. Nicht nur das schon öfter angepriesene Lied „Never Surrender“ hat Hitpotential, sondern ebenfalls „Ruins of Mankind“, „Fading to Grey“, „Blood Red Sky“ und „The Mirror“ – kurz, die halbe Scheibe ist voll von Liedern, die die Massen begeistern könnten. Man fragt sich daher auch, wieso sie es bisher nicht getan haben, man könnte sich Diabolos Dust sehr gut auf einer riesigen Bühne vorstellen. Ihre Musik heizt ein, und dadurch, dass alle Musiker langjährige Erfahrung mit sich bringen, gelingt es ihnen nicht nur, ihre Instrumente aufeinander abzustimmen und einen unglaublichen Gesamteindruck hervorzuzaubern, sondern auch mit jedem Instrument individuell hörbar zu sein. So hört man den Bass beinahe genauso deutlich wie die Gitarre, und ein Welleneffekt entsteht, der den Hörer mit sich trägt und ihn zum Powerbangen, zum endlos dauernden Circlepit oder zu einer brachialen Wall of Death bewegt – selbst wenn man die Musik alleine hört stellt sich ein derartiges Verlangen ein.
Bei dieser Band stimmt einfach alles: Das perfekt gespielte Schlagzeug, der treibende Bass und die zerfetzende Gitarre werden von den Richtung weisenden Vocals dominiert und auf dem Weg zum Songende geleitet. Man merkt, dass die Bandmitglieder von dem frühen Anfang des Metal geprägt sind und diese Prägung wunderbar mit neuen Ideen kombinieren können. Wenn Diabolos Dust so weitermachen, dann dauert es hoffentlich nicht mehr lange, bis sie ihre Alben nicht mehr in Eigenregie erstellen müssen und endlich ein Label auf sie aufmerksam wird – vielleicht wird die Tonqualität der CD dann noch ein wenig besser, beim Album „Ruins of Mankind“ muss man schon voll aufdrehen, um den Effekt zu spüren.
Schließlich kann man nur begeistert die weitere Entwicklung dieser Band verfolgen, der mit „Ruins of Mankind“ eine wahrhaft perfekte Präsentation ihrer Musik gelang!
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