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Mi
01.04.2009
17:43 Uhr

papa

Es nimmt der Augenblick, was Jahre geben.


Mi
01.04.2009
17:37 Uhr



Für Papa

Es gibt Momente im Leben, die uns an jeder Art von Gerechtigkeit zweifeln lassen.
Wieso muss ein Mensch gehen, der immer da war, der nur das Beste für seine Lieben wollte, mit dem man lachen, weinen, Pferde stehlen konnte.
Mit dem man über alles reden konnte. Der für alles einen Rat wusste, einem immer zur Seite stand. Der beliebt war, niemanden was
Schlechtes wollte. Der mit seiner fröhlichen Art alle glücklich machte. Der so intelligent, so gebildet war.

Wieso muss so ein Mensch gehen?

Wieso muss ein Mensch gehen, den man so sehr geliebt hat, der einem soviel bedeutet hat.

Wieso muss ein Mensch gehen, der soviel Lebensmut hatte, so gekämpt hat? Wieso?
Wieso muss der den Kampf verlieren?
Es gibt soviel Unheil in der Welt, wieso müssen dann die Guten gehen?

Auf einmal überkommt einen der Schmerz wieder, immer und immer wieder dieses Bewusstsein, dass es so endgültig ist, dass es
kein böser Traum ist, dass es die bittere Realität ist.
Man möchte die Zeit zurück drehen können. Wieso nur ist das Leben so ungerecht?

Wieso muss ein Mensch gehen, der noch nicht gehen wollte, der noch so gebraucht worden wäre, der noch noch soviel vor hatte.
Plötzlich wieder wird einem bewusst, man kann nie wieder mit ihm reden, lachen, Sachen unternehmen.
Du wirst nie mehr sehen, wie er stolz auf dich ist, sich für dich freut.

NIE wieder.

Man versucht es zu verdrängen, alles weg zu schieben, was auch nur im Geringsten klar machen könnte, dass er TOD ist.
Man vermisst ihn so sehr, man glaubt es geht nicht mehr.
Und doch wird man nicht gefragt, ob man den Weg ohne ihn weiter gehen KANN, man MUSS einfach.
So unfair ist das Leben.

Wie lange wird es dauern, bis man den Schmerz irgendwie ertragen kann? Dieser Schmerz, der einen immer und überall überkommen kann.
Den man versucht vor allen geheim zu halten.

Wieso wird so ein Mensch überhaupt krank? Wieso heißt es man hilft ihm und dann ist er plötzlich nicht mehr da.

Man vermisst ihn so sehr, die Dinge, die er gesagt hat, dir geraten hat, kritisiert hat, einfach alles. Die Sachen, mit denen er dich so glücklich gemacht
hat, einfach nur dass er da war. Dass er dich lieb hatte, so wie du warst. Du wirst es nie wieder von ihm hören, es ihm nie wieder sagen können.

Du wirst nie wieder das Wort Papa sagen können, weil er einfach nicht mehr da ist.

Und es tut einfach so unglaublich weh. Tränen trocknen, das Herz weint weiter. Du meinst diesen Schmerz nicht zu ertragen.

Es gibt Momente im Leben, da hört die Welt auf sich zu drehen und wenn Sie sich weiter dreht, ist nichts mehr wie es einmal war. Ab diesem
Zeitpunkt denkst du dein Leben ist ein Film, eine Ilusion, du lebst es gar nicht mehr selbst. Gehst keinen deiner Schritt selber. Du denkst dir,
wieso ausgerechnet mein Papa? Wieso? Er war doch gerade noch da.

Du hoffst immer noch, du Tür geht auf und er kommt rein.
Du hoffst immer noch, das Telefon läutet und er ruft an.
Du hoffst immer noch, im nächsten Augenblick hörst du seine Stimme, hörst ihn lachen.
Du hoffst....

Aber du hoffst umsonst.

Nie mehr… mit ihm lachen
Nie mehr… mit ihm reden
Nie mehr… mit ihm weinen
Nie mehr… mit ihm scherzen
Nie mehr… mit ihm fühlen
Nie mehr… mit ihm feiern
Nie mehr... mit ihm einkaufen gehen
Nie mehr… mit ihm was unternehmen
Nie mehr… mit ihm spazieren gehen
Nie mehr… mit ihm spielen
Nie mehr… mit ihm diskutieren
Nie mehr… mit ihm träumen
Nie mehr… ihn umarmen

Nie mehr wird man irgendetwas mit ihm unternehmen und erleben können.

Du hast immer dieses Bild vor dir, dieses allerletzte, du schüttelst ihn, schreist ihn an, aber er macht die Augen einfach nicht mehr auf, er
atmet nicht mehr. Du möchtest ihn fest halten, aber er ist gegangen. Du berührst ihn, klammerst dich an ihn, aber du kannst ihn nicht halten.
Es ist zu spät.


Ich
wünsche mir so sehr, es wäre anders und du wärst bei mir. Ich vermisse Dich so
.


Mi
25.03.2009
18:59 Uhr

papa

Wir gingen einen langen Weg gemeinsam, aber er war doch zu kurz.


Mi
25.03.2009
18:56 Uhr

papa

Erloschen ist das Leben dein, so gerne wolltest du noch bei uns sein, doch zu Ende ging deine Kraft. Dein gutes Herz, es schlägt nicht mehr, für uns ist das unendlich schwer.


Di
03.02.2009
22:56 Uhr