Wenn sonst nichts mehr geht.
[Ella; 22.1o.2oo8]
Ich seh dich flüchtig vorbeifahren, wenn du mit deinen Eltern streitest um die Famile zu retten, bevor sie an dir auseinander bricht.
Ich höre dich deutlich durch die Tür, wenn du deinen Frust mit Bier ertränkst, bevor das Neujahr einen Neuanfang bedeuten soll.
Ich spüre erstarrt den Luftzug, wenn du dich umdrehst, um an die Bar zu gehen und versuchst auf keinen Empfang zu schalten.
Ich lese heimlich die Worte in deinem Schulordner, wenn du dich wegdrehst um Recht zu haben.
Ich bemerke verzweifelt die Schrift auf deinem Handrücken, die dich davon abhalten soll eine weitere Dummheit zu begehen.
Ich bekomme enttäuscht mit wie du an deinen Idealen zerbrichst und zerbreche gleich mit dir daran.
Denn ich bleibe bei dir. Eines Tages lern ich es schon noch.