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Mi
21.01.2009
08:27 Uhr




Mo
12.01.2009
19:53 Uhr



Ich wünschte, du könntest verstehen, wie es ist, einen kleinen kleinen Jungen auf deinem Arm zu tragen, der fragt “ Ist meine Mama Okay “ ?, und es ist dir unmöglich, ihn in die Augen zu schauen, ohne das dir die Tränen die Augen steigen und weißt nicht, was du ihm sagen sollst. Oder wie es ist, einen alten Freund zurückzuhalten, der mit ansehen muss , wie sein bester Kumpel in den Rettungswagen getragen wird und du weißt genau, dass er nicht Angeschnallt war.

...solange du dieses Leben nicht durchgemacht hast, wirst du niemals verstehen oder einschätzen können, wer ich bin, wer wir sind oder was unsere Arbeit wirklich bedeutet....

Ihre Feuerwehr


So
11.01.2009
11:34 Uhr

Wos für`d Feuerwehr

Ein Feuerwehrgedicht

Ich spute mich sehr in tiefer Nacht ?
Durch den Melder bin ich aufgewacht.
Ich eile zur Wache,
Wobei ich mir Gedanken mache,
Was die Nacht wohl bringen mag ?
Ein Unfall? Feuer? Anschlag?

Rauf auf den Wagen!
Sekunden später durch schwarze Gassen jagen.
Das Ziel ist erreicht, so mancher erbleicht:
Lichterloh brennt dort ein Haus.
"Noch Leute drin!" oh Graus.

Drei Kinder gerettet, die Eltern auch,
Doch sind sie nicht mehr gebettet ?
Das Haus ging auf in Asche und Rauch.
Ein Glück, niemand ist tot
Und doch herrscht große Not.

Die Nacht verbringen die Armen
Noch bei uns im Warmen.
Für diese schreckliche Nacht
Sind sie auf der Wache untergebracht.
An Schlaf ist nicht zu denken,
Auch wir sitzen noch auf den Bänken.

Die Nacht ist noch nicht vorbei,
Da beginnt sie von vorn, die Litanei.
Die Leitstelle meldet ?VU?
Und wieder geht es hektisch zu.
Diesmal ist's die Autobahn,
Lange Strecke, weit zu fahr?n.

Wir wissen nicht, wie es geschah,
Doch jeder weiß noch, was er sah.
Ein jeder gern ein Wunder tät,
Doch für zwei Kinder war es zu spät.
Der Fahrer ? es war der Vater ? behielt sein Leben,
Doch wird er sich's wohl nie vergeben.

Wir kehren heim im Morgengrauen,
Müssen das Gesehene erst mal verdauen.
Nach solch einem Tag
So manch einer denken mag:
Feuerwehr? Das lass' ich lieber sein,
Ich geh jetzt in den Sportverein.

Und mehr als ein Feuerwehrmann wohl täglich denkt:
Nun hab ich mir für andre die Knochen verrenkt,
- doch selten wird uns was geschenkt,
Oft nur der Spott auf uns gelenkt.
Wieso mach ich denn das?
Wieso spiel ich nicht Tennis oder sonst irgendwas??

Überwiegen die schönen Momente so sehr?
Oder verdrängt man Schlimmes nur viel mehr?
Ist es das Gefühl von Glück,
Wenn man der Mutter sagen kann,
?Ihrem Kind geht es gut,
Von bleibendem Schaden kein Stück!?
Oder: Frau Meier, nur Mut,
Er wird?s folgenlos überstehen, ihr Mann!
Ist es das Gefühl zu geben,
Wonach andre dringend streben:
zu helfen liegt in Deiner Macht ?
Am Tage und in tiefer Nacht.

Ist es das, was uns bewegt?
Damit das Kind sich morgen noch regt?
Ist es das, wonach wir streben?
Riskieren wir dafür unser Leben?
Ist es das, was uns bei Stange hält?
Was uns verzichten lässt auf Geld?
Ist das der Grund für all die Sachen,
Die wir ehrenamtlich machen?