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Eishockey Oberliga: Neun Bewerber für fünf offene Plätze
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04.04.2007 17:29

off Dirty_South(35)

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Neun Bewerber für fünf offene Plätze

(lü) Die Saison 06/07 neigt sich dem Ende entgegen. Von den 14 Clubs, die am 15. September vergangenen Jahres an den Start gingen, sind nur noch vier im Rennen. Die Ratinger Ice Aliens mussten ja aus finanziellen Gründen die Segel streichen, die übrigen neun Vereine sind bereits in der Sommerpause. Wie geht es in der Saison 07/08 nun weiter in der Oberliga? "Wir gehen fest davon aus, dass wir mit 18 Mannschaften an den Start gehen werden", sagt ESBG-Geschäftsführer Oliver Seeliger.
Die Auf stockung der Oberliga ist ein lange gehegter Wunsch der DEB- und ESBG-Spitze. Verständlich: Vor zehn Jahren - in der Saison 96/97 gingen noch 57 Mannschaften in vier Ligen unter der Führung des DEB an den Start. In dieser Saison waren es noch 28 in zwei Ligen weniger als die Hälfte. Zählt man Ratingen hinzu, hat man 30 Clubs an die Landesverbände verloren. Dieser Entwicklung soll gegengesteuert werden. In der neuen Oberliga soll der regionale Charakter wieder verstärkt, die 18 Clubs in drei Gruppen eingeteilt werden, die intern eine Doppelrunde und gruppenübergreifend eine Einfachrunde absolvieren und in einer Gesamttabelle die Teilnehmer an den Play-offs und der Abstiegsrunde ermitteln. "So haben es die Gesellschafter' beschlossen", bestätigt Seeliger.

Zwei Bewerber mit großen Problemen
Beim ESBG-Gesellschafter-Treffen am Montag vor einer Woche stellten sich sieben der neun Clubs vor, die in der kommenden Saison in der Oberliga spielen wollen: Aus den Landesverbänden Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie den norddeutschen Landesverbänden, deren Vereine zusammen in der Regionalliga Nord-Ost spielten, bewerben sich die Clubs EHC Erfurt,ESC Halle 04, Blue Lions Leipzig, Rostocker EC, ESC Harzer Wölfe Braunlage. Aus Nordrhein-Westfalen will die Herner EG nach oben, aus Rheinland-Pfalz und Hessen die Roten Teufel Bad Nauheim und aus Bayern der EHF Passau Black Hawks und der Deggendorfer SC - alle haben sich sportlich für den Aufstieg qualifiziert!
Damit hat Seeliger jetzt mit den verbliebenen 13 Clubs 22 Namen auf seinem Zettel. Wahrscheinlich werden drei Clubs aufsteigen, Kaufbeuren und Dresden heißen die Absteiger. Macht insgesamt 21 Clubs. Ein Luxusproblem. "Ja, stimmt", schmunzelt Seeliger, nachdem in den vergangenen Jahren stets um neue Mitglieder für die Oberliga gebettelt werden musste. Doch nach der sportlichen Qualifikation steht nun die formale und wirtschaftliche Prüfung an. Bei zwei Bewerbern gibt es große, wahrscheinlich unlösbare Probleme: Braunlage hat am Spielbetrieb als Spielgemeinschaft teilgenommen, von der ein Teil vor Start der Punkterunde Insolvenz anmelden musste. Und auch die Herner EG schleppt ein Insolvenzverfahren mit sich herum, das bis zum 30. April abgewickelt sein muss. Ansonsten heißt es: keine Oberliga!
Auf die anderen potenziellen Neulinge kommen größere Hürden zu. 25.000 Euro Bürgschaft, 1.500 Euro pro neuen Spieler in den Reindl-Pool und eine Bürgschaft in Höhe von 50 Prozent des letztjährigen Haushalts-Defizits gilt es zu stemmen. Bei den fünf vorgeschriebenen Nachwuchs-Teams wird ein Auge zugedrückt. "Drei müssen vorhanden sein, nächste Saison dann vier und ein Jahr später fünf", sagt Seeliger.
Bis zum 15. April müssen die Bewerber ihre Lizenzierungsunterlagen einreichen. Bis 31. Mai ist dann die erste Prüfungsphase abgeschlossen. "Wir rechnen, dass die Oberliga bis spätestens 30. Juni steht."
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